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Die 13 und der Rabe

Dresden, 13.01.2013

Die 13 und die Raben - Foto: die-infoseiten.deWas sagt mir das Wort „Raabe“? Was sagt mir die Zahl 13? Und was verbindet beide?

Eine Geschichte um die Raaben und die Geschichtchen …

Ich mag die 13 und ich mag die Raben. Beide haben ein schweres Los. Viele meiden sie, viele schimpfen auf sie. Dabei haben beide etwas Magisches.

Die Raben haben wunderschön glänzendes Gefieder. Die 13 glänzt so, dass viele um sie einen Bogen machen.

Die Raben sind stolz und die 13 ebenfalls, sonst würde sie sich seitlich legen und wie eine Krone aussehen … oder ein Brötchen. Greift man nicht nach beiden gern?

Die Raben sind klug, sie benutzen Werkzeug. Die 13 ist ein Werkzeug für die, die anderen böses wollen. Sie reden ihnen ein, dass 13 kein Glück bringt. Wir mögen die 1, wir mögen die 3. Beide zusammen nicht so richtig – wieso eigentlich? Dabei sind sie uns treu und kommen immer wieder gerade dann, wenn die anderen Vögel uns verlassen: sie begleiten uns in der kalten Jahreszeit. Spatzen, Meisen und die schwarzen Raben sind aus unserem Winter nicht wegzudenken.

Dabei haben schon die Babylonier in den Schaltjahren als das 13. Sternzeichen den Raben gezeichnet.

Die weißen Raben, die Hüter der Geheimnisse hat erst der Apollon in schwarze verwandelt. Wegen der Liebe … und der Cronis … Jetzt müssen sie es büsen.

Wenn wir das schwarze Gefieder der starken Vögel nicht mögen, wieso tragen wir so viele schwarze Sachen selbst? Ist es Magie oder Trotz? Und wieso reizt uns die 13?

Beide sind nicht alltäglich. Beide dem Zauber zugewandt, also zauberhaft…

Wenn etwas besonders kostbar ist – ist es wie ein weißer Rabe. Wenn etwas besonders im Gedächtnis bleibt – dann passierte es an einem 13-ten.

In den Märchen fand der Rabe auch seinen Platz. Auch in Sachsen – in der Lausitzer Mühle in Schwarzkollm. Sucht nach Krabat, ihr findet die Raben.

Raben überall im Krabatdorf Schwarzkollm - Foto: die-infoseiten.de

Die 13. Fee … Wer kenn sie nicht? Wir sind doch manchmal auch wie sie! Habt ihr noch nie jemanden gewünscht, dass er aus euren Leben verschwindet? Nein? Noch nicht … Wollen wir die 13 aus unserer Nähe verbannen, nur weil wir unsere anderen rabenschwarzen Gedanken verbannen möchten?

Noah ließ aus seiner Arche erst den Raben fliegen. Dieser kam nicht zurück – er fand ja etwas zu essen, was Noah nicht geahnt hatte.

13 bleibt uns länger im Gedächtnis, als jede andere Zahl. Sie wird von so vielen gemieden, verachtet, gefürchtet. Genauso wie die Raben.

Am 13ten wurde Sigmund Jähn geboren – der erste deutsche Kosmonaut – er ist heil aus dem All auf die Erde gekommen. Auch Alfred Hitchcock, der den Film „Die Vögel“ gedreht hat, kam an so einem Tag auf die Welt. Sein Film mit schwarzen Vögeln ist heute ein Klassiker. Wenn unser Geburtstag auf den 13ten fällt – verlegen wir diesen auf einen anderen Tag? Sicher nicht, den diese Zahl ist genauso wie der stolze, kluge Rabe – eine Glückszahl!

Viel Glück wünsche ich all denjenigen, die diese Zahlen lesen. Mögen die einen sich an das 13te Gehalt erinnern, die anderen vom 13ten Gehalt träumen. Jeder Rabe soll ein Lächeln auf eure Lippen zaubern. Jede 13 auch.

13 bleibt uns länger im Gedächtnis, als jede andere Zahl. Sie wird von so vielen gemieden, verachtet, gefürchtet. Genauso wie die Raben.

Also: Ein zauberhaftes 13tes Jahr, mit zauberhaften Krabat-Raben wünsche ich Euch!

Renata Linné